Ich wusste, dass das heute ein langer und anstrengender Tag wird. Ich wusste, dass ich wieder mal eine lange und komplizierte Tour vor mir haben werde. Und ich wusste, dass bei mir sicher NICHT alles normal und reibungslos ablaufen wird. Aber was dann letztenendes passiertist hätte ich auch nicht geahnt. Aber fangen wir von vorne an…

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Von Indonesien nach Thailand

Gestern habe ich rechtzeitig meine Sachen gepackt, noch mal schnell einige Sachen gewaschen und zum trocknen aufgehängt. Und festgestellt, dass ich eine richtig nette Erkältung bekomme. Was mich eher nicht so erfreut hat. Nase zu, irgendwelche Höhlen in meinem Kopfinneren auch zu, alles zu. Narv. Naja, was solls: besser am Reisetag, als am Rinjani habe ich mir gedacht. Das stimmt wohl, aber im Nachhinein betrachtet war es auch nicht wirklich geil.

Ich hab relativ früh versucht schlafen zu gehen, da ich ein straffes Programm vor mir hatte, das zeitlich so geplant war:

  1. 3:20 Uhr aufstehen, restliche Sachen packen und fertig machen
  2. 4 Uhr Pick Up durch einen Driver
  3. spätestens um 4:45 Check in am Denpasar Airport
  4. 7:05 Uhr bis 8:05 Uhr (incl. Zeitverschiebung, also 2 Stunden): Flug von Denpasar nach Jakarta mit Garuda Indonesia
  5. 1 Stunde 45 Aufenthalt in Jakarta
  6. 9:50 Uhr bis 13:10 Uhr Flug von Jakarta nach Bangkok mit Garuda Indonesia
  7. 1 Stunde 35 Aufenthalt in Bangkok
  8. 14:45 Uhr bis 15:50 Uhr Flug von Bangkok nach Koh Samui mit Bangkok Airways
  9. nach Möglichkeit noch die 17 Uhr Fähre nach Koh Tao erwischen
  10. 18:30 in Koh Tao ankommen
  11. Tot ins Bett fallen

Theoretisch also alles straff durchgetaktet, aber durchaus machbar und eigentlich ziemlich optimiert. Na schauen wir mal, wie sich das entwickelt… Ganzen Artikel lesen: “Adios Indonesien – this is Thailand calling!” »

29 Apr 2015
April 29, 2015

Surfen in Kuta

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Mein letzter Tag in Indonesien ist angebrochen und wir sind wieder in Kuta – dem Ausgangspunkt unserer Reise und gleichzeitig einem idealen Spot, um die ersten Surfversuche zu machen. Uluwatu war uns dafür doch…sagen wir einfach: zu advanced. Dort gibt es 2-4 Meter hohe Wellen und so optimistisch wollten wir doch nicht an die Sache heran gehen. Vor allem, weil es dort auch ein Riff gibt und wir in einer Surfbar jemanden gesehen haben, der mehr Wunden als Haut auf dem Rücken hatte…neee lass mal!

Allerdings gibt es in Uluwatu eine legendäre Surferparty: jeden Sonntag und Mittwoch geht es im Single Fin richtig ab – das war die Info die wir bekommen haben. Der Kollege aus München meinte: da kommen locker so 800 Leute! Also mit uns dann 802! Erst mal einen Driver ausgecheckt (Eddie, der Sohn unserer Vermieterin. Weil Driver ist ja jeder…) und uns hinkarren und abholen lassen. Das passt schon mal. Und dann kommst du da an und denkst dir: Hö? 800 Leute? Ist doch voll die kleine Location, da passen vielleicht 50 rein? Und warum spielt hier eine grottenschlechte 4-Mann Rockabilly Band? Ich brauch erst mal ein Bintang! Ganzen Artikel lesen: “Surfen in Kuta” »

Stell dir vor es ist Nacht. Du bist erschöpft und schläfst. Tief und fest. Draußen ist alles dunkel und still. Und auf einmal hörst du eine Stimme. Nein, es sind zwei Stimmen. Irgendwie kann das gar nicht sein, weil du Oropax drin hast. Aber doch, du hörst etwas. Und es wird immer lauter. Was zum Henker ist das? Bin ich wach? Träume ich noch? Nein, ich bin wach und mein Handy sagt: es ist 4:36 Uhr. Okay reicht jetzt: Stöppel raus und mal hören was da los ist….okay. Es sind zwei parallel zum Morgengebet aufrufende Muezzins, die eine Art Battle veranstalten und versuchen sich lautstärkentechnisch zu überbieten. Ich bin wach.

Ulu-Watu-4

Von Irgendwo nach Irgendwo

Ulu-Watu-3Okay also noch etwas dösen, dann um 6 Uhr aufstehen, checken, ob die Sachen trocken sind (not), Frühstück, Sachen packen und los zum Hafen. Also…Hafen…es sah eher aus wie eine Müllhalde aber es war wirklich der Hafen. Rein ins Boot und von Lombok über die Gilis wieder nach Padang Bay auf Bali und dann einen Driver finden, der uns irgendwo Richtung Ulu Watu karrt. 2 Stunden – da sollten wir so mit 300.000 hinkommen. Also mal alle, die da an der Anlegestelle stehen fragen. 600. No. 500. No. 400. No. Und was macht der schlaue Fuchs? Rennt zu all seinen Kollegen und sagt denen, dass die auf keinen Fall niedriger gehen sollen. Bitch! Naja, dann halt 400. Und dafür haben wir quasi den Sebastian Vettel von Bali bekommen. Ganzen Artikel lesen: “Back 2 Bali: Uluwatu und die südliche Halbinsel” »

DCIM100GOPROHowdy Howdy. Ja, ich habe gestern nichts geschrieben. Ich hole dies hiermit nach! Also die Tageszusammenfassung für den gestrigen Tag lautet: Regen. Ende! Und wenn es hier auf den Gili Islands regnet, dann ist das einfach eine andere Hausnummer als in Deutschland. Wir haben einfach den ganzen Tag geschlafen, gechillt, gegessen, gechillt…

Damit wir zumindest minimal produktiv sind kam die Wäsche mal in die Laundry, wir haben für heute eine Schnorcheltour durch alle drei Gili Inseln gebucht und unseren Trip auf den Rinjani Vulkan. 3 Tage (!!!) und 3500 Höhenmeter. Und wehe, da sind dann die ganze Zeit Wolken, Regen und Gewitter…stooop – positive Vibrations!

Schnorcheltrip auf den Gili Inseln

DCIM100GOPROHeute also Schnorcheln. Mit dem Glass-Bottom-Boat und ca. 25 anderen ging es von Gili Travangan erst mal Richtung Gili Meno. Dort gab es einen Stop bei einem Schiffswrack. Das war schon ziemlich beeindruckend und außenrum gab es noch jede Menge Korallen, Fische etc. Halbe Stunde rumplanschen und weiter geht’s nach Gili Air zum Schildkröten Spotting. Ganzen Artikel lesen: “Schnorcheltrip auf den Gili Islands” »

Heute war wieder mal ein relativ geschäftiger Tag: wir sind von Lovina nach Padang Bay gefahren, von wo aus wir morgen auf die Gili Islands fahren. Aber vorher haben wir noch eine Runde Sightseeing rund um Lovina gemacht.

Sightseeing rund um Lovina

Lovina selbst bietet ja außer einer Delphinstatue nicht wirklich viel sehenswertes. Aber in der direkten Umgebung gibt es einige Dinge, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Da wir eh einen Fahrer für den ganzen Tag gebucht haben, haben wir unsere Überfahrt von Lovina nach Padang noch mit einigen Zwischenstops garniert und auch mal etwas Kultur mitgenommen.

Hot Springs

Die Hot Springs sind natürliche heiße Quellen, die leicht schwefelhaltig sind und in drei verschiedenen Becken aufgefangen werden. Also rein in die Badehose und dann ab in das 38° warme Wasser. Absolut empfehlenswert, für jeden, der in Lovina einen Aufenthalt hat. Das Wasser kommt im obersten Becken aus 7 Naga Statuen und sorgt schon mal für eine angenehme Massage. Im dritten Becken dann fällt der Wasserstrahl einige Meter nach unten und hat überraschend viel Kraft – das zieht ganz schön, vor allem wenn man einen Sonnenbrand hat (wie Steffen) oder noch immer unter dieser balinesischen Massage leidet (wie ich).

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17 Apr 2015
April 17, 2015

Delfine – Yaaaaay

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Lovina-2Sooo liebe Kinder, habt ihr fleißig geraten, wo wir heute gelandet sind? Jaaa? Okay, ihr liegt alle falsch, denn wir haben uns einfach gar nicht bewegt…heute war „Erholungstag“. Einfach, weil wir ziemlich gerädert waren. Wir haben gestern noch ein paar Damen aus der Schweiz und aus Holland kennen gelernt, am Pool einige Bier getrunken und uns über die verschiedenen Reiserouten ausgetauscht. Die Schweizer Mädels machen echt eine krasse Tour. Die waren in Madagaskar, sind dann über Paris nach Marokko geflogen (sehr gute Route…), jetzt Indonesien, dann Hawaii, USA und dann habe ich aufgehört zu zuhören, weil ich es unfassbar gemein fand!

Delfine in Lovina

Delfine in Lovina-3Da wir aber heute ziemlich früh raus mussten (5:30Uhr – im Urlaub!!!) haben wir uns zeitig verabschiedet. Was allerdings keinesfalls bedeutet, dass wir viel Schlaf abbekommen hätten, denn wir haben beide bis 2 oder 3 Uhr kein Auge zu bekommen. Aber wir waren nicht die Einzigen, denn jeder, mit dem wir heute gesprochen haben, hatte das gleiche Problem.

Egal. Also raus aus den Federn und Delfine vor der Küste von Lovina schauen gehen. Heute aber nicht mit Den the Man, sondern mit seinem Bruder. Da wir ja gerade in der absoluten Nebensaison sind und gestern beim Schnorcheln auch niemand war, dachte ich eigentlich es könnte halbwegs entspannt werden. Aber ich sollte halt nicht denken, denn natürlich kamen zig Boote. Und wir hatten nur so eine Nussschale mit Rasenmäher-Motor und die Premium Racer kamen natürlich mit ihren Außenbordern an. Fies. Aber egal, da unser Guide sich immer abseits der Masse gehalten hat kamen die kleinen Delfine dann doch öfter mal auf unser Boot zu geschwommen. Sind sie nicht süß??? Für 10€ für uns beide auf jeden Fall ein schönes Erlebnis. Aber ich möchte gar nicht wissen, wie das hier in der Hauptsaison ab geht…huiuiui!

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DCIM100GOPROJo. Heute war eigentlich ein Chilltag angesagt. Wir wollten an den Strand und es uns dort gemütlich machen. Das einzige Problem hierbei: Der Strand von Lovina ist einfach scheisse. Dreckig, dunkel und damit sau heiß und naja…man hat schon schöneres gesehen. Deshalb haben wir uns kurzerhand dazu entschlossen zu schorcheln (als uns einer der 100 Kollegen angequatscht hat). Kostet wie viel? Special Price (wie jeder Preis hier) only for you (na für wen auch sonst?!?) 150.000 Rupiah. For both. Okay, das sind so 10-12 Euro – die kann man schon mal investieren. Wir wollen hier ja nicht rum geizen. Ist ja schließlich Urlaub, da kann man sich mal etwas Luxus gönnen!

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Also kurz noch Wasser gekauft und der Kollege hat das Equipment geholt und dann ging es auch schon mit seinem Boot raus zum Riff. Und da der Kollege nicht eingebildet ist, hat er einfach mal sein Boot nach sich selbst benannt 😉

DCIM100GOPRO

Schnorcheln am Riff in Lovina

Ich gebs zu: ich habs gefeiert! Das Riff…ja was will man dazu sagen. Es war schon cool. Viele Fische und das Riff (laut seiner Aussage ca. ein Fussballfeld groß) was fürs Schnorcheln eigentlich optimal. Flache Stellen, tiefe Stellen und da in Lovina ja gerade der Bär steppt war außer uns auch keine Sau da. Allerdings muss man halt auch sagen, dass alle Korallen im Prinzip tot sind und nur noch die Skelette da sind. Naja, ist ja auch nicht verwunderlich, wenn da in der Hochsaison jeden Tag hunderte Touris hingekarrt werden und das Wasser so flach ist, dass jeder Depp eben mit den Flossen auf die Korallen tritt. Und dann natürlich noch der Müll. Unfassbar viel Plastik schwimmt im Meer rum. Als wir noch in Kuta waren, habe ich abends einen der Surfguides gefragt, wo ich meine Zigarettenstummel hin tuen kann. Die Antwort war: Oh, this is Indonesia. Just leave them here in the sand. Hab ich natürlich nicht gemacht, aber mit dieser Einstellung machen sich die Leute halt ihr Paradies kaputt und das ist einfach schade. Ganzen Artikel lesen: “Schnorcheln in Lovina” »

Hach ja, da nimmt man sich Dinge vor, erstellt Pläne und am Ende – kommts halt doch ganz anders. Es war mal wieder ein typisch chaotischer Tag, aber deshalb nicht unbedingt unlustig. Aber von vorne. Ich bin ja noch die Party von gestern schuldig…

Party hard in Kuta: Skygarden Ultra Disco!

Letzter Abend in Kuta, da wollten wir es mal krachen lassen. Nach meiner geilen Balinesischen Massage kein leichtes Unterfangen, aber egal. Also sind wir gegen 11 Uhr und nach einigen Bitang Bier losgezogen. Erster Stop: Die Apache Reggae Bar. Geile live Band aber leider wenig Puplikum. Was solls, ein Cuba Libre geht immer. Also ran an die Bar: Hey, habt ihr Havanna-Club? Nooo, only this Schädelspalter! Grazie, nehmen wir.

Anschließend in eine Bar, deren Namen ich schon wieder vergessen habe. Auch geile live Band. Habt ihr Havanna-Club? No, only this Schädelspalter, but I will make it extra strong for you! Na danke auch! Wenn Steffen nicht „STOOOP“ gesagt hätte, wäre das wohl der erste durchsichtige Cuba Libre in meinem Leben geworden.

Egal, los gehts in die Super Disco von Kuta, den Place to Be, der KKlub Balis: Skygarden! Und hey DAS Ding nenne ich mal Disco! 5(?) Stockwerke und ich habe keine Ahnung wie viele Floors mit jeder Menge Musik, Touristen und Alkohol. Geiiiiiil.Aber die Krönung: Der oberste Floor ist einfach mal auf dem scheiss Dach. Also Open Air. Die Boxen dröhnen mit 120 Dezibel aber das scheint keine Sau zu stören. Von der Stimmung und dem Ambiente die vielleicht coolste Nummer, die ich bisher erlebt habe.

Natüüüüürlich kann so ein Abend für mich nicht normal verlaufen. Ich gehe zwischendurch mal ein Stockwerk tiefer in die Hip Hop Ecke. Da tanzen auch die Miezen auf dem Tresen und es war gerade…sagen wir mal „Schichtwechsel“. Ich sitz also auf meinem Stuhl und tanze und schaue mir die neue Mannschaft an und sehe sofort: Ding Ding Ladyboy. Nix in der Hose, nix im BH und ne Nase größer als meine. Ich also leicht amüsiert gegrinst, kam schon der Mann von der Security: You want her? Its not expensive! Na vielen Dank auch, nein und äääh Mama bitte hol mich ab! Ganzen Artikel lesen: “Von Kuta über Menjangan Island nach Lovina” »

Kuta-Beach-2Unser zweiter Tag in Kuta neigt sich den Ende entgegen. Der Start war ziemlich entspannt: erst mal ein Frühstück und dann ab an den Strand. Eine Liege mieten für 4,5 Stunden: 10€ – hart aber alternativlos, da die pralle Sonne mal so irgendwie nicht auszuhalten ist. Und dann erst mal so richtig schön abchillen. Nach dem langen Tag gestern war das dringend nötig.

Steffen wollte dann noch unbedingt surfen und hat zwei großartige Fehler gemacht, die in Kombination ziemlich hmm sagen wir uuungünstig sind:

  • Masse der noch aufgetragenen Sonnencreme: überschätzt
  • Eine Stunde surfen in der prallen Sonne: unterschätzt

Er gewinnt heute auf jeden Fall den Red Lobster Award! Und ich habe es tatsächlich geschafft mich am ersten Tag NICHT zu verbrennen. Ich glaube das müsste auch eine ziemliche Premiere sein! Ganzen Artikel lesen: “Chillen, Strand, Sturm und Massage” »

Es ist geschafft. Es war ein langer und harter Weg – aber es ist geschafft. Hallo Bali, wir sind da! Gestartet um 10:30 deutscher Zeit ab zum Flughafen, Gepäck abgeben, rumpimmeln bis um 14 Uhr der Check In ist und dann erst mal 10 Stunden Flug nach Bangkok. Schlafen war leider nicht wirklich drin, weil direkt neben uns zwei so super Vollproleten gemeint haben, sie müssten ihre eigene Party feiern. Die haben sich mal schön einen rein gelassen und dann alles und jeden angepöbelt. So lange, bis sie ihnen gedroht haben, dass sie in Teh Hailand erst mal auf die Polizeistation gehen statt zum Strand. Dann war aber ganz schnell die Fresse zu! Ganzen Artikel lesen: “Die 24-Stunden-Reise und dann endlich der Strand” »