Der Forgotten World Highway ist geschafft und an seinem Ende liegt der Mount Taranaki im Herzen des Egmont National Parks. Oder besser gesagt: Da steht ein 2518 Meter Brocken irgendwo im Flachland. Und natürlich wollte ich dort hoch steigen. Aber wie immer bei mir war das leichter gesagt als getan.

Der Mount Taranaki im Egmont National Park

Um direkt fühs aufbrechen zu können (und um einen kostenlosen Campingplatz zu ergattern) habe ich mein Backpacker Auto direkt im Nationalpark auf dem Potaema Carpark geparkt, um dort die Nacht zu verbringen. Ich wollte eigentlich noch ein Stück weiter nach oben auf das Stratford Plateau, aber das Schild mit „Nur Allrad oder Schneeketten Fahrzeuge“ hat mich doch etwas abgeschreckt. Aber der Berg sah fantastisch aus und ich habe mich schon auf den Morgen gefreut!

Mt Taranaki

Nach einer kalten aber dennoch machbaren Nacht bin ich voller Vorfreude aufgestanden, hab zum Berg geschaut und nix gesehen. Gar nichts. Als wäre er einfach verschluckt worden. Mal schnell einen Blick aufs Handy -> Wettervorhersage: strahlender Sonnenschein. Super. Irgendwo, aber sicher nicht hier! Der Berg war einfach in einer riesigen Nebelschwade verschwunden.

Aber ich lasse mich nicht abschrecken. Ich hab ja schon im Volcanic Valley erlebt, wie so etwas schnell vorbei gehen kann. Vorher noch schnell bei der iSite angerufen, ob der Enchanted Walkway machbar ist? Klar! Gut. Also Mount Taranaki: hier komme ich! Ganzen Artikel lesen: “Mount Taranaki und der Egmont National Park” »

Der Forgotten World Highway ist einer der Themen Highways Neuseelands – ähnlich wie der Thermal Explorer – und führt von Taumarunui nach Stratford nahe der Westküste und am Fuße des Mount Taranaki. Diesen Forgotten World Highway wollte ich fahren und ich wusste, dass es mich mehr als einen Tag dauern würde, obwohl die Strecke nur ca 150km ist. Aber ich bin ja auch von Turangi gestartet (also etwas weiter). Trotzdem wusste ich, dass ich viele Stops einlegen werde und dass man diese Strecke nicht schnell fahren kann und auch nicht schnell fahren sollte. Der Forgotten World Highway ist eher was für Genießer!

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Forgotten World Highway

Los ging es also am Montag morgen in Turangi. Und bevor ich in mein Auto gestiegen bin hab ich mich noch kurz mit einem anderen Gast aus dem Hostel unterhalten. Das war ein Koreaner, der mittlerweile in Auckland lebt. Und er war mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in meinem Hostel untergebracht. Ich hab mich schon über die gewundert, weil die schon zum Frühstück alle so einen Nudel Instant Fraß gegessen haben. Selbst die Kinder. Und was macht der Kollege? Schenkt mir erst mal so einen Pott. Einfach kochendes Wasser drüber und 3 Minuten warten – leeecker. Mal sehen, ob ich das irgendwann mal raus finde…

Schnell noch etwas einkaufen und volltanken – es gibt nämlich unterwegs keine einzige Tankstelle. Das ist mal ne Ansage und lässt stark darauf schließen, wie es auf diesem Forgotten World Highway so abgehen wird. So, los geht´s!

forgotten world highway-1

Die ersten Kilometer bis nach Taumarunui sehen schon sehr gut aus, aber leider ist das Wetter nicht auf meiner Seite. Es regnet leicht und als ich auf einen Aussichtspunkt fahre sehe ich: Nebel! Damnit!

Irgendwann ziehen die Wolken aber weiter und dann kommen sie mal wieder und naja. Wechselhaft mit gelegentlichem Regen eben. Macht nix, ich bin ja im Auto unterwegs und genieße einfach die Aussicht die ich habe. Und die wechselt permanent. Im Video seht ihr das vielleicht und die Bilder sind wirklich chronologisch angeordnet. Mal fährst du durch sanfte Hügel, dann kommt ein steiler Anstieg, dann wieder ein Tal, dann eine einfach flache Straße, dann wieder Serpentinen und dann kommt mal ein Wald gefolgt von Flachland. Kühe, Schafe und freilaufende Ziegen wechseln sich auch ab. Und immer wieder atemberaubende Ausblicke. Man muss es einfach so sagen. Ganzen Artikel lesen: “Forgotten World Highway” »

Kennt ihr das? Ihr wacht auf und habt keine Ahnung was ihr heute machen sollt. Dann überlegt ihr euch was und irgendwie macht ihr dann doch was ganz anderes? So einen Tag hatte ich heute. Schon wieder. Ungeplant aber am Ende unvergesslich! Und so sah das in etwa aus!

Ketetahi Hike

Ketetahi Hike: Das letzte Stück des Tongariro Crossing

Ich bin also heute früh in meinem lustigen Hostel aufgewacht und hatte echt sowas von keinen Plan was ich mit dem Tag anfangen sollte. Ich wusste nur: um 9 Uhr musst du auschecken. Also noch mal schnell unter die Dusche, die Karte raus holen und schauen wohin die Reise heute gehen soll. Ich hab mich dann dazu entschieden Richtung Westen zu fahren. Den Forgotten Highway nach New Plymouth. Gestern hat es ja geregnet, deshalb dachte ich mir, dass ein Hike irgendwie nicht in Frage kommt. Ich packe also meine Sachen und will gerade gehen, da kommt der Chef des Hostels an und sagt: Hey man, das ist David und der macht einen Hike. Das letzte Stück des Tongariro Crossing quasi rückwärts. Ich hab das irgendwie ehrlichgesagt nicht so ganz gecheckt aber hey: Ich bin dabei!

Ketetahi Hike Panorama

Also rein ins Auto und ca 25km von Turangi nach Süden fahren. Und dann siehst du schon, was in etwa auf dich zukommt. Eingeschneite Berge. Und was für welche. Unter anderem: Der Schicksalsberg Mount Ngauruhoe und der Tongariro. Na das kann ja lustig werden!

Schnell noch zwei Sandwiches schmieren und dann geht es los. Der erste Teil geht relativ entspannt durch den Wald. Und der Wald hier ist so dicht gewachsen – das kann man nicht mit dem Spessart oder einem anderen deutschen Wald vergleichen in dem ich bisher war. Es ist ein richtiger Urwald und das Besondere sind hier natürlich die Farne. Die wachsen meterhoch und sehen aus wie Palmen. Kein Wunder, dass der Farn das Wahrzeichen Neuseelands ist.

Ketetahi Hike-13

David war irgendwie ein lustiger Kauz. 27 Jahre alt aus Pensylvania und macht gerade in Wellington seine Doktorarbeit als Geologe. Mit Steinen kennt er sich also aus. Er war jetzt nicht gerade der gesprächigste, aber das ist mir bei so eine Tour eigentlich auch recht. Man unterhält sich aber dann ist man auch einfach mal leise und saugt alles in sich auf. Ganzen Artikel lesen: “Ketetahi Hike: Ungezähmte Schönheit” »

Immer weiter geht es für mich Richtung Süden. Mein nächstes Ziel: Der Schicksalsberg aus dem Herrn der Ringe – da wo die kleinen Hobbits ihren Ring rein geworfen haben. Aber vorher habe ich von Taupo noch mal einen Abstecher nach Kinloch gemacht. Denn irgendwo habe ich gelesen, dass man da klettern und bouldern kann. Und das lasse ich mir natürlich nicht entgehen!

Aber vorher war da noch meine zweite Nacht am Reids Farm Reserve Campingplatz. Und um 19:30 Uhr schnallt sich da schon die Milchstraße quer über den Himmel, dass es dir einfach die Sprache verschlägt

Milky Way New Zealand

Und heute werde ich mal was neues versuchen: Ich habe unterwegs gefilmt und sinnlose Kommentare abgegeben und das zu einem kleinen Filmchen geschnitten. Ohne viel Schnick Schnack. Nur damit ihr mal sehen könnt, wie es hier so ist. Ganzen Artikel lesen: “Von Nord nach Süd am Lake Taupo” »

Ich war gestern ja schon mal in Taupo, um von diesem wundervollen Free WiFi in den öffentlichen Bibliotheken Gebrauch zu machen. Der kostenlose Campingplatz am Yachthafen hat mich allerdings nicht wirklich umgehauen. Zu viel Licht, einfach ein betonierter Parkplatz und als dann noch ein paar Jungs kamen und mit ihrem BMW ein paar Donuts auf den Asphalt gezogen haben war für mich doch recht schnell klar, dass ich ein anderes Ziel für meine Nacht brauche. Also mal schnell die Camper Mate angeworfen (ich LIEBE LIEBE LIEBE diese App) und geschaut: Aha, knapp 3,5 Kilometer nördlich gibt es einen Campingplatz direkt am Waikato River. Kostenlos ist er auch. Toiletten gibts. Da fahr ich mal hin. Reids Park Farm heißt der Campingplatz und ich kann ihn nur jedem empfehlen. Denn wenn man aufwacht sieht das in etwa so aus!

Reids Car Park Campingplatz Reids Car Park Campingplatz

Es gibt deutlich schlechtere Orte zum Aufwachen…da fahre ich heute Nacht mit der Aihe noch mal hin!

Taupo und der Great Lake Neuseelands

Heute ging es also nach Taupo und zum Great Lake Neuseelands. Aber erst mal muss man sich leider um die banalen Dinge des Lebens kümmern. Also ab die nächste Wäscherei gesucht und erst mal bitte waschen und trocknen. Und da es dann auch noch eine warme Dusche dort gibt hab ich quasi alles wichtige erledigt. Das ganze für 20,50$.

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Und dann noch eine Tanke suchen. DAS war ein Kampf. Der Sprit schon im Reservebereich, das Warnlämpchen blinkt vor sich hin und die ersten 3 Tankstellen gehen nur mit Kreditkarte. Und nicht mit meiner. Irgendwann hab ich dann doch noch was gefunden und musste nicht schieben. Danke!

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So, jetzt aber. Rein nach Taupo. Und ich muss hier mal die Größenverhältnisse klar stellen: Taupo ist eine für Neuseeland recht große Stadt. Also hier gibt es die richtig große Stadt Auckland, dann so etwas ziemlich großes wie Wellington und dann die großen Städte wie Taupo. Mit so 25.000 Einwohnern. Und natürlich die ganzen Small Towns. Und ganz ehrlich: Taupo an sich ist lange nicht so spannend wie der Weg dort hin. Es ist im Prinzip wie alle neuseeländischen Städte: Es gibt eine Einkaufsstraße, eine Restaurantstraße und eine Fastfoodstraße. Und eben den See. Und der ist wirklich gewaaaaaltig.

Lake Taupo Panorama

Ganzen Artikel lesen: “Taupo – am Ufer des Great Lake” »

Ich bin im Moment so viel unterwegs, dass ich leider viel zu selten zum Schreiben komme. Aber heute hole ich mal etwas nach. Ich bin mittlerweile in Taupo angekommen. Aber auch nur in der öffentlichen Bibliothek, weil man da so herrlich WLAN schnorren kann! Danke für diesen Tipp Kleini! Davor war ich Rotorua und irgendwie an einigen Plätzen dazwischen. Im Prinzip läuft das meistens so, dass ich einfach die Straße entlang fahre und sobald ich ein braunes Schild sehe weiss ich: aha, da gibbet was zu sehen! Und da ich ich ja auf der Vulkanischen Route unterwegs bin hat es nunmal meistens irgendwas mit geothermischen Sachen zu tun. Aber fangen wir erst mal in Ruhe von vorne an…

Rotorua – Stadt voller Geschichte

Rotorua ist im Prinzip ein gewöhnliches neuseeländisches Städtchen. Allerdings liegt es direkt am Ufer des gleichnamigen Sees und dieser ist geothermisch sehr interessant. Man könnte auch sagen: Die ganze Stadt stinkt nach verfaulten Eiern! Denn so ist es einfach! Hier gibt es so viele heiße Quellen, die permanent vor sich hin köcheln und alles vollschwefeln, dass ich wirklich gedacht habe „Ich hab aber doch gar nicht gefurzt?!?“ als ich in diese Stadt eingebogen bin. Das ganze Auto hat ziemlich unerwartet einen seltsamen Geruch angenommen…

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Nun ja, es war mal wieder Zeit für eine Dusche und die letzten Nächte waren wirklich ziemlich kalt (also unterhalb des Gefrierpunktes) und deshalb habe ich mich einfach mal wieder in ein Hostel eingemietet. Das „Crash Palace“ war auch wirklich ziemlich cool. Die Zimmer sehr ordentlich, die Leute ziemlich lässig und das WLAN halbwegs stabil, direkt nebenan gibt es einen Pack and Save (der neuseeländische Aldi – endlich mal bezahlbare Lebensmittel!) und einen Food Court gibt es auch noch. Aber deswegen sind wir ja nicht hier, also raus und mal einen der unzähligen Tramps (so heißen hier in Neuseeland die Wanderungen) machen. Ganzen Artikel lesen: “Von Rotorua nach Taupo” »

Gestern war ich im Auenland. Genauer gesagt in Hobbingen – oder wie es auf Englisch heißt: Hobbiton! Die Heimat der kleinen Halblinge oder Hobbits aus der Herr der Ringe Trilogie sowie natürlich von kleinen Hobbit. Alle leben sie hier: Frodo, Bilbo, Sam, Pippin, Merry…und Gandalf kommt auch ab und zu vorbei!

Hobbiton Filmset Tour

Eine Tour durch das Hobbiton Filmset

Von meinem Nachtcamp am Lake Ngaroto bin ich also leicht steif erst mal in mein Auto gestiegen und erst mal nach Matamata gefahren. Das heißt wirklich so und in Neuseeland haben die Ortschaften gerne Namen in denen sich irgendwas wiederholt. Wie Papatoetoe. Egal. Also erst mal Heizung auf 30 Grad und los. Matamata ist irgendwie wie so ziemlich jede neuseeländische Kleinstadt, die ich bisher gesehen habe. Es gibt eine Public Library (Internet for free jucheee) und eine Einkaufsstraße mit Restaurants und vielen Shops. Also nichts besonderes. Das Besondere jedoch ist die Landschaft. Sanfte Hügel in saftigem Grün umgeben dieses Städtchen. Und irgendwo in der Nähe befindet sich die Farm eines alten Mannes und dort steht das kleine Dorf Hobbingen.

Hobbiton Filmset Tour-2

Ganzen Artikel lesen: “Hobbiton Tour: Einmal Auenland bitte!” »

Endlich geht meine Reise richtig los. Ich habe einige Tage warten müssen. Auf mein Auto. Ein Toyota Estima Lucida LUXUS! Kennt in Deutschland wohl kein Mensch, aber im Prinzip ist das hier ein gängiger Van, der einige Modifikationen beinhaltet und mich nun (hoffentlich) quer durch Neuseeland fahren wird. Und einen Namen hat der Kleine auch schon: Aihe – das ist Maori für „Delfin“. Vielen Dank an die Taufpatin Sabine!

Backpacker Auto Neuseeland-8

Backpacker Auto: Quer durch Neuseeland

Warum aber habe ich mir ein Auto gekauft um damit durch Neuseeland zu fahren? Es gibt ja eigentlich genug andere Optionen wie Hop on – Hop off Busse, Züge etc. Nun, ich will unabhängig sein. Ich will da hin gehen wo ich morgens Lust drauf habe. Und ich möchte nicht immer in Hostels schlafen. Deshalb habe ich mir dieses umgebaute Auto gekauft und kann damit einfach nach Herzenslaune quer durch Neuseeland fahren. Und das beste ist: ich kann auch drin schlafen! Denn hinten gibt es keine Sitze mehr, hinten gibt es ein Doppelbett. Dazu noch jede Menge (naja das ist Definitionssache…) Stauraum für all den Krimskrams, den man als Camper – denn das bin ich ja nunmal – dabei haben sollte. Faktisch sieht das dann so aus:

Backpacker Auto Neuseeland-6

Ich habe natürlich viel gelesen und mit Leuten gesprochen wie man am besten an ein Auto kommt, was man beachten soll und was einfach scheisse ist. Und der größte Mist an einem eigenen Auto ist, dass man das wieder verkaufen muss, wenn man Neuseeland verlässt. Und ich habe so einige in Auckland getroffen, die schon seit Wochen dort abhängen und ihre Karre nicht los werden. Klar, jetzt ist Winter und die Nachfrage ist mau (wer ist schon so bescheuert wie ich und campt im Winter???), aber auch wenn ich wieder aus Neuseeland raus muss wird noch nicht wirklich ein riesiger Ansturm sein. Ganzen Artikel lesen: “Mit dem Auto durch Neuseeland” »

So ihr Lieben, ich bin ja nu schon ein paar Tage in Neuseeland. Da sich der Autokauf leider etwas verzögert kann ich noch nicht so richtig starten wie ich mir das vorgestellt habe. Das Auto habe ich im Prinzip schon ausgesucht und auch die Anzahlung gemacht, aber bis man von einer Deutschen Bank das Geld nach Neuseeland bekommt (vor allem, wenn man NICHT in Deutschland ist) dauert halt etwas. Und da ja gerade Wochenende ist geht schon mal gleich gar nix. Da ich aber kein großer Fan von Städten bin (da kann ich auch nach Frankfurt gehen…) hab ich mir die Fähre geschnappt und bin von Auckland nach Waiheke gefahren. Und auch wenn das nur 35 Minuten entfernt ist – willkommen in einer komplett anderen Welt!

Waiheke Island: Zwischen Millionären und Hippies

Wie schon gesagt: Waiheke liegt direkt vor Auckland. Und ist doch so anders. Auckland – eine typische westliche Großstadt. Nicht mehr und nicht weniger. Und wenn die Fähre hier in Waiheke einfährt siehst du sofort: Ouch! Ich will gar nicht wissen, was hier ein Grundstück kostet! Direkt am Hang, alles Villen und alle mit Meerblick. Warte mal…ich hab doch für die erste Nacht ein Hostel namens „The Bio Shelter“ gebucht. Für 25$. Das kann doch so luxuriös eigentlich gar nicht sein?!? Um es vorweg zu nehmen: war es nicht!

Also am Hafen angekommen, den Bus geschnappt und ins Zentrum der Insel gefahren. Und hier leben echt Millionäre, Hippies und Bohèmians einfach Tür an Tür. Da kommt die super Villa und nebenan eine alternative Bude hoch 10. Wundervolle Mischung. Und dann kam mein Hostel. Ich hab schon im Netz gelesen, dass hier alles aus eigener Produktion kommt. Das Wasser ist gesammeltes Regenwasser, der Strom wird selbst erzeugt und auch die Nahrung wird im Garten gezogen. Was der Kollege aber irgendwie vergessen hat war das Feuerholz. Brrr. Also warm war es irgendwie nicht. Dafür aber ziemlich urig.

Hostel Bio Shelter Waiheke

Der Hausherr – natürlich ein Vollhippie – hat das ganze Gebäude selbst gebaut. Mit seinen eigenen zwei Händen. Da sind Vodkaflaschen in den Wänden verarbeitet, die das Licht durchlassen und lauter so Zeug. Auch die „Dorm“ Räume sind nicht wie gewöhnlich Zimmer mit Stockbetten, sondern einfach große Zimmer, in die meist nochmal ein Zwischenstockwerk gezogen ist, das über eine Leiter zu erreichen ist. Ich war auf so einem Balkon und dann liegen die Matratzen einfach nebeneinander auf dem Fussboden. Ich war auf meinem Boden ganz allein, sonst wär es kuschelig geworden. Ganzen Artikel lesen: “Raus aus Auckland: Waiheke Island!” »