Ich war gestern ja schon mal in Taupo, um von diesem wundervollen Free WiFi in den öffentlichen Bibliotheken Gebrauch zu machen. Der kostenlose Campingplatz am Yachthafen hat mich allerdings nicht wirklich umgehauen. Zu viel Licht, einfach ein betonierter Parkplatz und als dann noch ein paar Jungs kamen und mit ihrem BMW ein paar Donuts auf den Asphalt gezogen haben war für mich doch recht schnell klar, dass ich ein anderes Ziel für meine Nacht brauche. Also mal schnell die Camper Mate angeworfen (ich LIEBE LIEBE LIEBE diese App) und geschaut: Aha, knapp 3,5 Kilometer nördlich gibt es einen Campingplatz direkt am Waikato River. Kostenlos ist er auch. Toiletten gibts. Da fahr ich mal hin. Reids Park Farm heißt der Campingplatz und ich kann ihn nur jedem empfehlen. Denn wenn man aufwacht sieht das in etwa so aus!

Reids Car Park Campingplatz Reids Car Park Campingplatz

Es gibt deutlich schlechtere Orte zum Aufwachen…da fahre ich heute Nacht mit der Aihe noch mal hin!

Taupo und der Great Lake Neuseelands

Heute ging es also nach Taupo und zum Great Lake Neuseelands. Aber erst mal muss man sich leider um die banalen Dinge des Lebens kümmern. Also ab die nächste Wäscherei gesucht und erst mal bitte waschen und trocknen. Und da es dann auch noch eine warme Dusche dort gibt hab ich quasi alles wichtige erledigt. Das ganze für 20,50$.

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Und dann noch eine Tanke suchen. DAS war ein Kampf. Der Sprit schon im Reservebereich, das Warnlämpchen blinkt vor sich hin und die ersten 3 Tankstellen gehen nur mit Kreditkarte. Und nicht mit meiner. Irgendwann hab ich dann doch noch was gefunden und musste nicht schieben. Danke!

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So, jetzt aber. Rein nach Taupo. Und ich muss hier mal die Größenverhältnisse klar stellen: Taupo ist eine für Neuseeland recht große Stadt. Also hier gibt es die richtig große Stadt Auckland, dann so etwas ziemlich großes wie Wellington und dann die großen Städte wie Taupo. Mit so 25.000 Einwohnern. Und natürlich die ganzen Small Towns. Und ganz ehrlich: Taupo an sich ist lange nicht so spannend wie der Weg dort hin. Es ist im Prinzip wie alle neuseeländischen Städte: Es gibt eine Einkaufsstraße, eine Restaurantstraße und eine Fastfoodstraße. Und eben den See. Und der ist wirklich gewaaaaaltig.

Lake Taupo Panorama

Und im Hintergrund…ja wen haben wir denn da? Leider auf den Bildern nicht so deutlich zu sehen, aber da isser. Der Dicke. Der Mount Ngauruhoe. Der Mount Doom. Der Schicksalsberg. Und ich Idiot habe meinen Ring zu Hause gelassen. Man wäre das geil gewesen den da rein zu pfeffern! Alex, ich warte auf dich mit der Tongariro Überquerung. Ich glaube, das willst du dir nicht entgehen lassen! (Und jetzt ist auch gerade schlecht wegen Schnee und naja…)

Mount Ngauruhoe

Taupo Museum & Garden of Wellbeeing

Da ich ja auch immer was für die Kultur und meinen Horizont machen muss bin ich anschließend noch ins Taupo Museum mit dem Garden of Wellbeing gegangen. Der Eintritt von nur 5$ hätte mir eigentlich sagen müssen, dass das nicht so wirklich spannend werden kann. Und das war es nicht. Es gibt eine Maori Hütte – die ist ganz cool. Dann einige wenige Ausstellungsstücke zur Geschichte der Maori in Taupo, die man nicht fotografieren darf (hab ich trotzdem – leider nur Handy) und eben den Garden of Wellbeing. Der so groß ist wie mein Wohnzimmer (das ich nicht mehr habe). Nun ja, trotzdem einige Bilder für euch (bitte fragt mich nicht, was der Wohnwagen da macht. Der stand da…)

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Ach ja. Eines noch. Ich fotografiere ja normalerweise keine Klos (und wenn dann rein für den privaten Gebr…äääh). Aber das hier in der Bibliothek ist einfach cool!

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Mein Trip durch Neuseeland bis jetzt

Auf Google Maps ansehen.

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2 Responses to Taupo – am Ufer des Great Lake

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