Hach ja, da nimmt man sich Dinge vor, erstellt Pläne und am Ende – kommts halt doch ganz anders. Es war mal wieder ein typisch chaotischer Tag, aber deshalb nicht unbedingt unlustig. Aber von vorne. Ich bin ja noch die Party von gestern schuldig…

Party hard in Kuta: Skygarden Ultra Disco!

Letzter Abend in Kuta, da wollten wir es mal krachen lassen. Nach meiner geilen Balinesischen Massage kein leichtes Unterfangen, aber egal. Also sind wir gegen 11 Uhr und nach einigen Bitang Bier losgezogen. Erster Stop: Die Apache Reggae Bar. Geile live Band aber leider wenig Puplikum. Was solls, ein Cuba Libre geht immer. Also ran an die Bar: Hey, habt ihr Havanna-Club? Nooo, only this Schädelspalter! Grazie, nehmen wir.

Anschließend in eine Bar, deren Namen ich schon wieder vergessen habe. Auch geile live Band. Habt ihr Havanna-Club? No, only this Schädelspalter, but I will make it extra strong for you! Na danke auch! Wenn Steffen nicht „STOOOP“ gesagt hätte, wäre das wohl der erste durchsichtige Cuba Libre in meinem Leben geworden.

Egal, los gehts in die Super Disco von Kuta, den Place to Be, der KKlub Balis: Skygarden! Und hey DAS Ding nenne ich mal Disco! 5(?) Stockwerke und ich habe keine Ahnung wie viele Floors mit jeder Menge Musik, Touristen und Alkohol. Geiiiiiil.Aber die Krönung: Der oberste Floor ist einfach mal auf dem scheiss Dach. Also Open Air. Die Boxen dröhnen mit 120 Dezibel aber das scheint keine Sau zu stören. Von der Stimmung und dem Ambiente die vielleicht coolste Nummer, die ich bisher erlebt habe.

Natüüüüürlich kann so ein Abend für mich nicht normal verlaufen. Ich gehe zwischendurch mal ein Stockwerk tiefer in die Hip Hop Ecke. Da tanzen auch die Miezen auf dem Tresen und es war gerade…sagen wir mal „Schichtwechsel“. Ich sitz also auf meinem Stuhl und tanze und schaue mir die neue Mannschaft an und sehe sofort: Ding Ding Ladyboy. Nix in der Hose, nix im BH und ne Nase größer als meine. Ich also leicht amüsiert gegrinst, kam schon der Mann von der Security: You want her? Its not expensive! Na vielen Dank auch, nein und äääh Mama bitte hol mich ab!

So um vier Uhr sind wir dann nach Hause getorkelt. Details, die leicht belastend für die Anwesenden sein könnten spare ich mir hier einfach aus…

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Von Kuta nach Lovina – mit Umwegen

Unser Taxler, ich und 3 Promille

Unser Taxler, ich und 3 Promille

Heute war also der Umzug geplant. Was heißt geplant, wir haben einfach mal die Karte angeschaut und beschlossen, dass wir nach Menjangan Island fahren. Also der Nord-Westlichste Zipfel überhaupt. Also um 11 Uhr mit dickem Kopf aufstehen, duschen (scheiss aufs Frühstück, wir müssen um 12 raus!!!) und packen. An der Rezeption gefragt, wie wir da hin kommen und ob es da schön ist und überhaupt. Ja klar, is super, gibts genug HomeStays und am einfachsten mit dem Bus von Denpasar hoch nach Gilimanu und dann geht das schon irgendwie. Alles klar. Ruf doch mal ein Taxi, das uns zum Busbahnhof bringt.

Der Taxler kam und meinte dann so spontan, dass er uns da auch hoch fahren kann. Dauert 4-5 Stunden und kostet uns 500.000 Rupiah. Also kurz rechnen: Der Weg zum Busbahnhof kostet und 150.000, dann nochmal jeweils 150.000 pro Person nach Gilimanu und dann noch irgendwas um auf die Insel zu kommen…..okay, Taxler: gib Gummi!

Und der Junge war ein echter Glücksgriff. Der Stand selbst noch bis zu den Knien im Alkohol, weil er sich gestern mit seinen Jungs mit Reisschnaps abgeschossen hat. Helau! Aber er ist mit uns quer durch die Insel geballert und hat viel erzählt. Das war ziemlich interessant und als Topping hat er uns noch zu einigen Aussichtspunkten gefahren. Nicht schlecht, oder?

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Umweg? Da sind wir sind dabei! Direkt zum Ziel is auch langweilig!

Wir ihm genau gesagt wo wir hin wollen, auf der Karte gezeigt etc. und auch noch gefragt, wie wir dann eigentlich auf die Insel kommen. Fähre? Yeah Yeah, no Problem. Nach vier Stunden kamen wir dann an. Also irgendwie nicht wirklich, weil er dachte, wir wollen da oben in das Hotel oder Resort namens Menjangan. Öh, nö??? Okay. Also auf der Insel selbst gibts gar nix, das ist Naturschutzgebiet und da kann man nur stundenweise hin. Öh scheisse??? Also was jetzt. Hmm. Was kostet es uns nach Lovina? 100.000 mehr. Alles klar, rein in die Karre und noch mal zwei Stunden fahren. Dem Taxler sind fast die Augen zugefallen so fertig war der, aber er hat eisern durchgehalten. Um nicht wieder wie der Depp da zu stehen hab ich dann mal vorsichtshalber den Lonely Planet ausgepackt und nach einer Unterkunft geschaut. Okay: so etwas gibts da schon mal. Glück gehabt.

Also insgesamt 6 Stunden fahrt für lässige 200 Kilometer, Überholmanöver im vierstelligen Bereich (und was da für welche dabei waren – hör mir auf…) und einer interessanten Tour quer durch die Insel sind wir jetzt in Lovina.

Damit ihr mal unsere Route und deren sinnvollen Streckenverlauf nachvollziehen könnt:

Und hier in Lovina sind wir gefühlt (neben milliarden an Stechmücken) die Einzigen. Hier ist nix. Niemand. Nada. Außer jemand, der uns eine Pizza mit Ketchup gemacht hat. Hmmm lecker. Aber das Gute an der Sache ist: Es gibt einen Sternenhimmel der der die Sinne nimmt. In diesem Sinne und noch mal mit einigen Bildern: Gute Nacht!

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6 Responses to Von Kuta über Menjangan Island nach Lovina
  1. Ja ich hab mal die richtige Kamera ausgepackt 😉

  2. Also die Landschaft und der Sternenhimmel …. der reine Wahnsinn … Da kriegt man ja richtig „fernweh“ ….

  3. ohhh das klingt so cool und du schreibst so lustig! kann man sich richtig alles vorstellen!

  4. Sehr geile pics Dude! Und schöne Grüße an deine Ladyboys

  5. stöbere gerade mal durch deinen Block und das ist ich kann kaum wegklicken weil es so lustig, lebensnahe und auch etwas spannend ist… herrlich!
    Schade das wir uns nicht auf einer deiner Reise getroffen haben, es wäre bestimmt sehr lustig und chaotisch geworden 😀


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