So ihr Lieben, ich bin ja nu schon ein paar Tage in Neuseeland. Da sich der Autokauf leider etwas verzögert kann ich noch nicht so richtig starten wie ich mir das vorgestellt habe. Das Auto habe ich im Prinzip schon ausgesucht und auch die Anzahlung gemacht, aber bis man von einer Deutschen Bank das Geld nach Neuseeland bekommt (vor allem, wenn man NICHT in Deutschland ist) dauert halt etwas. Und da ja gerade Wochenende ist geht schon mal gleich gar nix. Da ich aber kein großer Fan von Städten bin (da kann ich auch nach Frankfurt gehen…) hab ich mir die Fähre geschnappt und bin von Auckland nach Waiheke gefahren. Und auch wenn das nur 35 Minuten entfernt ist – willkommen in einer komplett anderen Welt!

Waiheke Island: Zwischen Millionären und Hippies

Wie schon gesagt: Waiheke liegt direkt vor Auckland. Und ist doch so anders. Auckland – eine typische westliche Großstadt. Nicht mehr und nicht weniger. Und wenn die Fähre hier in Waiheke einfährt siehst du sofort: Ouch! Ich will gar nicht wissen, was hier ein Grundstück kostet! Direkt am Hang, alles Villen und alle mit Meerblick. Warte mal…ich hab doch für die erste Nacht ein Hostel namens „The Bio Shelter“ gebucht. Für 25$. Das kann doch so luxuriös eigentlich gar nicht sein?!? Um es vorweg zu nehmen: war es nicht!

Also am Hafen angekommen, den Bus geschnappt und ins Zentrum der Insel gefahren. Und hier leben echt Millionäre, Hippies und Bohèmians einfach Tür an Tür. Da kommt die super Villa und nebenan eine alternative Bude hoch 10. Wundervolle Mischung. Und dann kam mein Hostel. Ich hab schon im Netz gelesen, dass hier alles aus eigener Produktion kommt. Das Wasser ist gesammeltes Regenwasser, der Strom wird selbst erzeugt und auch die Nahrung wird im Garten gezogen. Was der Kollege aber irgendwie vergessen hat war das Feuerholz. Brrr. Also warm war es irgendwie nicht. Dafür aber ziemlich urig.

Hostel Bio Shelter Waiheke

Der Hausherr – natürlich ein Vollhippie – hat das ganze Gebäude selbst gebaut. Mit seinen eigenen zwei Händen. Da sind Vodkaflaschen in den Wänden verarbeitet, die das Licht durchlassen und lauter so Zeug. Auch die „Dorm“ Räume sind nicht wie gewöhnlich Zimmer mit Stockbetten, sondern einfach große Zimmer, in die meist nochmal ein Zwischenstockwerk gezogen ist, das über eine Leiter zu erreichen ist. Ich war auf so einem Balkon und dann liegen die Matratzen einfach nebeneinander auf dem Fussboden. Ich war auf meinem Boden ganz allein, sonst wär es kuschelig geworden.

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In meinem Zimmer war allerdings noch jemand. Ich sage bewusst „JEMAND“. Ich denke es war weiblich. Alter: nicht einzuschätzen, da sie die kompletten 20 Stunden, die ich im Bio Shelter auf Waiheke verbracht habe im Bett lag. Ich denke mal sie war ziemlich krank. Sah auf jeden Fall ziemlich fertig aus. Also der Haaransatz. Mehr habe ich ja nicht gesehen!

Ansonsten waren da mit mir noch Argentinier, Chilenen und Uruguayachos. Also halb Südamerika. Und dann war da heute früh ja das Copa America Finale zwischen Chile und Argentinien. Da gings zur Sache kann ich euch sagen. Als Argentinien den dritten Elfer verschossen hat war da drin Party angesagt und der eine Kollege ist ziemlich ausgerastet!

Bio Shelter Hostel

Das Bio Shelter war wirklich eine Erfahrung. Es war sau kalt, die Bettwäsche irgendwo aus den 90ern (so hat sie auch gerochen) und alles kunterbunt. Aber vom Feeling schon ziemlich cool. Im Sommer ist das bestimmt eine total coole Location. Aber mir wars zu kalt und ich hab auch nur eine Nacht bekommen.

Vom Bio Shelter ins Buddha Hostel

Deshalb bin ich heute weiter gezogen und in ein „buddhistisch angehauchtes Hostel“ gezogen. So nennt es zumindest der Lonely Planet. Okay, da gibt es ein paar Buddha Statuen, aber der beheizte Pool lenkt doch ziemlich davon ab. Das neue Hostel liegt nicht wirklich weit weg, aber sobald du mit dem Rucksack hier rum läufst halten einfach die Autos an und fragen dich, ob du eine Mitfahrgelegenheit brauchst. Wie nett sind die Kiwis eigentlich?

Waiheke Island-20

Egal. Ich bin ja nicht hier, um mir die Hostels anzuschauen, sondern Waiheke Island. Und die Insel sieht in etwa so aus:

Waiheke Beach

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DAS ist es was ich mir von Neuseeland vorgestellt habe. Der Strand hier (der, den ich heute besucht habe – es gibt ja noch mehr) ist so breit wie ein Fussballfeld. Und ziemlich Menschenleer. Gut, ist auch nicht gerade warm. Aber trotzdem: ich war kurz davor mir die Klamotten vom Leib zu reissen und da rein zu rennen! Statt dessen hab ich dann eine kleine Wanderung gemacht und bin einen sogenannten Tramp abgelaufen (so heißen hier die Wanderwege) und über den Stränden entlang auf der Insel herum gelaufen. Krass. Und da stehen halt Häußer. Die meisten nicht wirklich groß aber alle neu, schick und sicher unbezahlbar. Also das mit dem Haus bauen ist ja nicht so meines, aber hier würde ich glaub ich mal eine Ausnahme machen!

Und egal wo du lang läufst: es wird einfach nicht langweilig. Deshalb einfach mal ein paar Bilder, die ich heute geschossen habe!

Also hier könnt ich mich schon wohl fühlen…

Ach ja, und dann waren da noch diese Zwei. Sehr beeindruckend!

Waiheke Island-13

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